Wenn eine Rasenneuanlage oder Nachsaat zwar gleichmäßig, aber sichtbar zu dünn aufläuft, kann das mehrere Ursachen haben. Oft liegt es an äußeren Bedingungen oder natürlichen Unterschieden in der Keimdauer der Gräserarten.
Mögliche Gründe:
- Unzureichende Bodentemperatur: Besonders im Frühjahr kann der Boden noch zu kalt sein.
- Geringe Sonneneinstrahlung: Wenig Licht hemmt das Wachstum.
- Niedrige Außentemperaturen: Auch diese verzögern die Keimung.
- Unterschiedliche Keimzeiten der Gräserarten: Manche Sorten keimen schneller (z. B. Lolium), andere wie Rotschwingel oder Wiesenrispe benötigen deutlich länger.
Was tun?
- Geduld bewahren: Nicht zu früh nachsäen! Die Keimung erfolgt oft in mehreren Schüben.
- Nur hochwertige Rasensamen verwenden: Billigmischungen keimen oft lückenhaft.
- Mit einem Starterdünger unterstützen: Dieser fördert die Entwicklung der jungen Gräser.
- Feuchtigkeit sicherstellen: Die oberste Bodenschicht sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, bis der Rasen geschlossen ist.
Fazit: Eine zu dünne Keimung kann sich mit der Zeit noch verdichten, vorausgesetzt, die Pflegemaßnahmen stimmen.
