Trockenheit stellt besondere Anforderungen an den Rasen. Doch mit der passenden Saatgutmischung und gezielter Pflege lässt sich auch an sonnigen, niederschlagsarmen Standorten ein belastbarer und dauerhaft grüner Rasen etablieren.

Welche Rasensamen sind für Trockenlagen geeignet?

Für trockene und südlich ausgerichtete Flächen empfehlen wir spezielle Trockenrasen-Mischungen. Diese enthalten besonders breitblättrige, festere und tief wurzelnde Gräserarten, die Hitze und Trockenperioden besser überstehen.

Unser Tipp für eine trockenheitsverträgliche Saatgutmischung: 
Trockenrasen Mediterran: eine hochwertige Spezialmischung mit hitzebeständigen Gräsern aus dem mediterranen Raum.
Beachten Sie: Diese Mischung ist nicht winterhart und daher nicht für Höhenlagen oder frostgefährdete Regionen geeignet. Im Herbst empfehlen wir eine spezielle Düngung, z. B. mit High K, um die Gräser auf kühlere Temperaturen vorzubereiten.

So pflegt man den Rasen in Trockenlagen richtig:

  • Bewässerung richtig timen: Gießen Sie 1–2 Mal pro Woche intensiv, nicht täglich kurz!
    So gelangt das Wasser tief in den Boden und die Gräser bilden tiefe Wurzeln, statt oberflächlich zu wachsen.
  • Am besten morgens bewässern: So trocknet der Rasen tagsüber ab und Sie vermeiden Pilzkrankheiten.
  • Rasen gezielt kräftigen: Verwenden Sie einen sommergeeigneten Langzeitdünger, um den Rasen widerstandsfähiger gegen Hitzestress zu machen.
  • Höher mähen: Eine Schnitthöhe von 4–5 cm schützt den Boden vor Verdunstung und erhält die Feuchtigkeit länger.

Problemzone: Vertrockneter Rasen an Randsteinen
Randsteine werden meist in Sand oder Beton gesetzt. Das sind Materialien, die sich schnell erhitzen und dem Boden das Wasser entziehen.
Lösung: Installieren Sie einen Perlschlauch oder Schwitzschlauch entlang der Kante. Diese Schläuche geben konstant kleine Wassermengen ab und versorgen die Wurzeln gezielt.