Wer einen Rasen neu anlegen oder kahle Stellen ausbessern möchte, sollte den richtigen Zeitpunkt für die Rasensaat wählen. Nur wenn die Bedingungen stimmen, entwickeln sich die Grassamen schnell, gleichmäßig und sorgen langfristig für eine dichte, grüne Rasenfläche.

Der beste Zeitpunkt zum Rasen säen
Frühjahr – ab April: Im Frühjahr ist die Rasenaussaat ab April bis Mai möglich. Wichtig ist, dass der Boden dauerhaft über 10 °C warm ist und keine Nachtfröste mehr auftreten. Durch die länger werdenden Tage, steigende Temperaturen und ausreichend Regen hat der Rasen ideale Startbedingungen.

Herbst – August bis September: Noch bessere Voraussetzungen bietet der Herbst. Ein Rasen neu angelegt im Spätsommer profitiert von:

  • warmem Boden nach dem Sommer
  • milden Temperaturen, die das Austrocknen verhindern
  • regelmäßigen Niederschlägen für eine sichere Keimung

Darum gilt: Der Herbst ist die beste Zeit, um Rasen zu säen. Die jungen Gräser können sich bis zum Winter gut verwurzeln und starten im Frühling kräftig ins Wachstum.

Wann sollte man keinen Rasen säen?

Sommer: Starke Hitze und Trockenheit erschweren die Rasensaat. Nur mit intensiver Bewässerung gelingt das Anwachsen.

Winter: Bei Kälte und Frost ruht das Wachstum, die Samen würden nicht keimen.

Profi-Tipp für die Rasenaussaat: Für eine gleichmäßige und dichte Grasnarbe ist die richtige Vorbereitung des Bodens entscheidend. Lockern Sie den Boden vor der Aussaat, entfernen Sie Unkraut und Steine und walzen Sie die Fläche nach dem Säen leicht an. Anschließend den Rasen regelmäßig, aber schonend wässern. Mit hochwertigen Rasensamen sichern Sie sich eine besonders robuste, sattgrüne und langlebige Rasenfläche.