Mit dem Einzug des Frühlings erwacht auch der Rasen aus seiner Winterruhe und beginnt zu wachsen. Das ist die ideale Zeit, um das Düngen des Gartens anzugehen. Nach den harten Wintermonaten leidet die Grünfläche nämlich oft unter Nährstoffmangel und weist Schäden durch Auswinterung oder Krankheiten auf. Eine gezielte Frühjahrsdüngung des Rasens versorgt die Gräser mit allem, was sie benötigen, um sich von den Strapazen zu erholen und kräftig in die Wachstumsphase zu starten. Dabei ist die Reihenfolge der Rasenpflege wichtig, denn Düngen steht nicht an erster Stelle.
Optimaler Zeitpunkt der Frühjahrsdüngung
Wenn der Schritt mit der Frühjahrsdüngung bei der Rasenpflege gekommen ist, gibt es folgendes zu beachten: Die erste Düngung im Jahr sollte nicht zu früh erfolgen! Die Gräser können Nährstoffe erst effizient aufnehmen, wenn das Wachstum beginnt.
Folgendes gilt es zu beachten:
- Bodentemperatur: Mindestens dauerhaft 8 °C.
- Phänologischer Indikator: Ein bewährter Geheimtipp ist die Forsythienblüte. Sobald sie blüht, ist der Boden warm genug.
- Zustand der Fläche: Der Boden sollte abgetrocknet sein, um die Wurzeln nicht durch Trittschäden oder Verdichtung zu belasten.
Die Wahl des richtigen Düngers
Im Frühjahr liegt der Fokus auf Wachstumsförderung und Regeneration. Der Rasen benötigt vor allem Nährstoffe, die sein Wachstum fördern und ihn kräftig und vital machen. Hierfür eignen sich besonders stickstoffbetonte Dünger mit einer raschen Anfangswirkung und anhaltenden Langzeitwirkung. Ein hervorragender Dünger für den Frühling ist der Spring Mini P56, der dem Rasen die nötigen Startimpulse gibt. Auch der organisch-mineralische Dünger Lupigreen® Frühjahr ist besonders empfehlenswert, da er eine nachhaltige Nährstoffversorgung garantiert. Beide Dünger sorgen dafür, dass sich der Rasen nach den Wintermonaten schnell erholt und wieder grün und kräftig wird.
Damit du dich besser für einen Dünger entscheiden kannst, haben wir eine Übersicht unserer Frühjahrsdünger erstellt.
Spezialfall: Moosbekämpfung durch Düngung
Besonders während der Wintermonate kann sich Moos auf dem Rasen breitmachen und die die Rasengräser zurückdrängen. Moos gedeiht vor allem in schattigen, feuchten Bereichen und kann den Rasen langfristig schwächen. Wenn Moos die Gräser verdrängt empfehlen wir dir zusätzlich :
- Eisendünger: Produkte mit hohem Eisenanteil, z. B. der EUROGREEN Eisendünger, stärken die Konkurrenzkraft der Gräser gegen Moos.
- Wichtiger Hinweis: Bringe Eisendünger niemals bei Frost aus, da der Rasen sonst Schaden nehmen könnte. Eine regelmäßige Anwendung
im Frühling hilft, Moos dauerhaft zu reduzieren und den Rasen gesund zu halten.
Geheimtipps fürs Düngen im Frühjahr
Um die Widerstandskraft des Rasens zusätzlich zu steigern, kann nach der Düngung eine feine Schicht Quarzsand aufgebracht werden. Der Sand verbessert die Bodenbelüftung und gleicht kleinere Unebenheiten aus. Dies ist besonders in Bereichen von Vorteil, in denen der Boden eher lehmig ist und Wasser schlecht abfließen kann. Durch die Verbesserung der Bodenstruktur wird das Wurzelwachstum des Rasens gefördert und der Boden bleibt locker und durchlüftet.
Zudem ist es ratsam, den Rasen in den ersten Wochen nach der Düngung nicht zu mulchen (= Rasenschnittgut liegen zu lassen). Zu Beginn des Frühjahrs sind die Mikroorganismen im Boden noch nicht aktiv genug, um das Schnittgut schnell zu zersetzen. Wenn das Gras zu hoch ist, sollte es eher mit einem Fangkorb aufgenommen werden, um das Wachstum des Rasens nicht unnötig zu behindern und eine gleichmäßige Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
Fazit
Mit der richtigen Frühjahrsdüngung wird der Grundstein für einen gesunden, grünen und widerstandsfähigen Rasen gelegt. Nachfolgend die wichtigsten Punkte der Frühjahrsdüngung:
- Vorbereitung: Laub und abgestorbene Halme mit dem Rechen o. ä. entfernen.
- Düngung: Dünger gleichmäßig auf der Fläche verteilen.
- Optional: Eine feine Schicht Quarzsand aufbringen.
- Nachsorge: In den ersten Wochen nach dem Düngen kein Mulchen.

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