Die Ausbringung von Rasendünger mit einem Streuwagen ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung des Granulats und reduziert das Risiko von Überdüngung. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, kommt es auf die richtige Handhabung und Einstellung an.

Vorteile der Düngung mit Streuwagen
Ein Streuwagen sorgt für eine präzise Verteilung und spart Zeit, insbesondere auf größeren Flächen. Durch das gleichmäßige Ausbringen wird vermieden, dass sich Nährstoffe punktuell anreichern oder Mangelzonen entstehen.

Vorgehensweise zur Ermittlung der passenden Streueinstellung
Wenn keine Herstellerangaben zur Streueinstellung für das jeweilige Produkt vorliegen, lässt sich die passende Menge einfach selbst bestimmen:

  • Eine ebene Strecke von 2,5 m markieren (z. B. auf Beton oder Pflaster).
  • Eine gewünschte Streueinstellung am Streuwagen vornehmen.
  • Die Strecke gleichmäßig abfahren.
  • Das ausgebrachte Material zusammenkehren und auf einer Feinwaage wiegen. Das Ergebnis ergibt die gestreute Menge pro m² (bei ca. 40–43 cm Streubreite entspricht 2,5 m Fahrstrecke rund 1 m²).
  • Die gemessene Menge mit der empfohlenen Aufwandmenge des Produkts (z. B. 30 g/m²) vergleichen.
  • Die Streueinstellung gegebenenfalls korrigieren.
  • Die ermittelte Einstellung dokumentieren, so kann sie künftig schnell erneut verwendet werden.

Für besonders gleichmäßige Ergebnisse empfiehlt sich eine kreuzweise Bearbeitung: zunächst in Längs-, dann in Querrichtung.

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