Ein grüner und gesunder Rasen benötigt die richtige Pflege. Diese unterscheidet sich je nach Jahreszeit und Monat. EUROGREEN hat jahrelange Erfahrung mit Rasenflächen aller Art und bieten Ihnen wichtige Tipps und die richtigen Produkte für einen Profirasen in Ihrem Garten!

Banner Rasenpflege im Frühjahr

Rasenpflege im Frühling – die Rasensaison startet

März

Sobald die Vegetation im Frühling einsetzt, ist der ideale Zeitpunkt für die erste Rasendüngung gekommen – gerade die Rasenpflege nach dem Winter ist wichtig, da der Rasen nährstoffarm und geschwächt aus der kalten Jahreszeit startet. Für eine erfolgreiche Rasenpflege im März sollte eine Bodentemperatur von mindestens 8 °C  erreicht sein, damit die Nährstoffe effizient aufgenommen werden können.

Für die Startdüngung im Frühjahr empfehlen wir den mineralischen Basic Start oder den organisch-mineralischen Lupigreen® Frühjahr. Beide Produkte unterstützen eine gezielte Rasenpflege im Frühling, indem sie den Rasen gezielt mit den benötigten Nährstoffen für einen kräftigen Start in die Saison versorgen.

Zur Unterdrückung von Moos in der Rasenfläche haben sich Rasendünger mit erhöhtem Eisenanteil bewährt. Bei stark bemoosten Flächen ist im Frühling der Einsatz von EUROGREEN Eisendünger sinnvoll. Wichtig ist, diesen nicht bei Frost auszubringen, da sonst Rasenschäden entstehen können. Nach erfolgreicher Düngung kann der Rasen erstmals gemäht werden. Beim ersten Schnitt im Frühling sollte jedoch nicht gemulcht werden, da die im Boden vorhandenen Mikroorganismen zu dieser Zeit noch wenig aktiv sind und das Schnittgut nicht ausreichend zersetzen können.

April

Nach dem zweiten bis dritten Schnitt kann im Rahmen der Rasenpflege im Frühling bei Bedarf vertikutiert werden. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein einer Filzschicht, die verhindert, dass der Rasen Licht, Sauerstoff und Nährstoffe bekommt. Ist Rasenfilz vorhanden, kann dieser durch vorsichtiges Vertikutieren
entfernt werden. Im Jahr nach einer Neuanlage ist Vertikutieren in der Regel noch nicht notwendig, da sich meist noch kein Rasenfilz gebildet hat.

Auf lückigen, nicht homogenen Rasenflächen etablieren sich jetzt Rasenunkräuter – darunter u. a. Löwenzahn, Klee und Gänseblümchen. Ist Klee vorhanden, sollte auf das Vertikutieren verzichtet werden, da die herausgearbeiteten Kleeausläufer erneut anwurzeln und sich weiter ausbreiten können.

Mai

Die oft milden Temperaturen im Mai bieten ideale Bedingungen für Nachsaaten und Neuanlagen von Rasenflächen. Bei konstanten Bodentemperaturen von 10 bis 12°C – auch in den Nachtstunden – kann mit einem hochwertigen Rasensamen wie Rasana Top erfolgreich ausgesät werden. Achtung: Bei Bodenfrost keimt das Saatgut entweder gar nicht oder nur sehr ungleichmäßig.

Wurde im März noch keine Starterdüngung durchgeführt, sollte die Nach- oder Neusaat nun mit dem Basic Start versorgt werden. Eine gleichmäßige Bewässerung ist für den Keimerfolg entscheidend. Denn das frisch ausgesäte Saatgut darf nicht austrocknen, da es direkt an der Bodenoberfläche keimt.

Auch die Unkrautbekämpfung kann im Mai beginnen. Unkräuter wie Löwenzahn oder Gänseblümchen lassen sich gezielt mit einem Kombinationsprodukt wie dem Unkrautvernichter & Rasendünger behandeln. Für eine optimale Wirkung sollte das Granulat auf taufrischem oder leicht befeuchtetem Rasen ausgebracht werden, damit es gut an den Blättern haftet. Wichtig ist, dass es innerhalb von 24 Stunden nach der Ausbringung nicht regnet und die Temperaturen nicht zu hoch sind, damit die Wirkstoffe zuverlässig in die Pflanze eindringen können.

Ein weiterer Themenwelt-Beitrag zeigt eine detaillierte Reihenfolge der Rasenpflege im Frühjahr.

Sommerfest im privaten Garten

Rasenpflege im Sommer – gut versorgt über die warme und trockene Jahreszeit

Juni

Abhängig von der Wirkdauer des im April ausgebrachten Rasendüngers kann jetzt die nächste Erhaltungsdüngung erfolgen. In dieser Phase benötigen die Gräser gezielte Bestandspflege, um gesund und vital zu bleiben. Hierfür eignen sich besonders gut der Lupigreen® Sommer oder der leistungsstarke Olympia P56 Rasendünger.

Sofern die Temperaturen noch moderat sind und es nicht zu trocken ist, können auch weiterhin Neuanlagen von Rasenflächen durchgeführt werden – optimale Bedingungen für eine erfolgreiche Etablierung der Gräser.

Juli

Je nach Temperaturentwicklung und Witterungsbedingungen müssen Rasenflächen beregnet werden. Um zu verhindern, dass sich pilzliche Erreger ausbreiten, sollte der Rasen in den frühen Morgenstunden bewässert werden. So kann der Gräserbestand über Tag abtrocknen. In der Regel reicht 3 – maliges Beregnen in der Woche aus. Im Gegensatz zu Neuanlagen kann hier tiefgründig, d.h. bis zu einer halben Stunde, beregnet werden. Je tiefer das Wasser in den Boden eindringt, um so tiefreichender entwickelt sich das Wurzelwachstum der Gräser. Unkräuter können jetzt nicht bekämpft werden, da es in der Regel zu warm ist. Auch Neuanlagen sollten auf Grund der hohen Temperaturen verschoben werden. In Gegenden mit bekanntem Hirsebefall sollte nicht bei warmer Witterung eingesät werden. Bei Bodentemperaturen über 20 °C keimt die Hirse verstärkt.

August

Vertikutieren Sie den Rasen nur noch bei einem hohen Filzbesatz. Die Gräser neigen sich dem Vegetationsende entgegen und können sich schlechter regenerieren. Den Boden dabei nicht zu stark anritzen. Durch Erhöhung der Verdunstungsoberfläche erhöht sich die Austrocknungsgefahr.

Zur Rasenpflege im Herbst zählt das Entfernen von Laub von der Rasenfläche

Rasenpflege im Herbst – Vorbereitungen auf den Winter

September

Jetzt ist die ideale Zeit für Rasenneuanlagen. Besonders geeignet für die Aussaat von Hausrasen ist die bewährte Mischung Rasana Top. Sie enthält hochwertige Gräsersorten und überzeugt durch die innovative Headstart®-Behandlung, die eine besonders schnelle und gleichmäßige Keimung ermöglicht.

Der Boden speichert noch die Restwärme des Sommers, und gleichzeitig nehmen die Niederschläge wieder zu – ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Keimung und Etablierung der jungen Gräser.

Oktober

Wichtig ist es jetzt, dass evtl. vorhandenes Laub von der Rasenfläche entfernt wird. Unter Blättern bildet sich ein Kleinklima, in dem sich pilzliche Erreger besonders leicht etablieren können. Der Rasen sollte gemäht werden, bis kein Wachstum mehr festzustellen ist.

November

Der Rasen wird jetzt winterfest gemacht. Ändern Sie dabei die Schnitthöhe nicht – der letzte Rasenschnitt erfolgt mit der gewohnten Höheneinstellung. Ein zu hoher Aufwuchs führt dazu, dass die Gräser umkippen und faulen. Ein zu tiefer Schnitt kann hingegen dazu führen, dass der Boden stärker durchfriert und die Wurzeln Schaden nehmen.

Sobald die Bodentemperaturen auf etwa 8 °C sinken, kann ein kaliumbetonter Herbstdünger ausgebracht werden – ideal geeignet sind Basic NK oder der organisch-mineralische Lupigreen® Herbst. Beide stärken die Gräser durch eine gezielte Kaliumversorgung, verbessern die Zellstruktur und erhöhen die Widerstandskraft gegen Frost und Krankheiten.

Wichtig: Stickstoffbetonte Dünger sollten jetzt nicht mehr eingesetzt werden, da sie das Wachstum anregen und die Gräser dadurch geschwächt in den Winter gehen.

Schnee und Eis setzen Rasenflächen im Winter zu

Rasenpflege im Winter – Gräser im Winterschlaf

Dezember

Die Gräser befinden sich jetzt in der Winterruhe. Es sind keine Pflegeschritte notwendig. Die Fläche bei Frost und Schnee möglichst nicht betreten.

Januar

Rasen sollte bei Frost nicht betreten werden. Die Halme können an den Trittstellen brechen und absterben. Die geschädigten Stellen müssen dann im Frühjahr ausgebessert werden.

Februar

Schnee von freigeräumten Wegen sollte nicht auf dem Rasen gelagert werden. Der Schnee verdichtet durch das Aufhäufen sehr stark und benötigt sehr lange zum tauen. Die Gräser bekommen nicht genügend Sauerstoff und leiden an Lichtmangel. In der Folge werden die Gräser gelb und sterben ab.

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